"Ein großartiges Buch!" (Kulturradio Berlin)
Máximo Líder
Fidel Castro. Eine Biografie
José de Villas und Jürgen Neubauers pointierte, dicht erzählte und oft komische Biografie, veröffentlicht pünktlich zu Castros 80. Geburtstag, ist das Porträt eines Willens, den nichts und niemand beugen konnte - und der jetzt seinen langen Abschied zu nehmen scheint.
DIE WELT
Den Autoren der Castro-Biographie Máximo Líder ist es gelungen, auf 270 Seiten nicht nur einen der charismatischsten und schillerndsten politischen Staatslenker der Welt in kräftigen Farben zu malen. Sie blättern zugleich die zahlreichen Facetten der faszinierenden Geschichte des revolutionären und nachrevolutionären Kubas auf ... [Die Biographie] ist flott geschrieben, eher journalistisch als wissenschaftlich-historisch. Und hinterlässt beim Leser das angenehme Gefühl, nicht nur grob im Bilde zu sein.
DER TAGESSPIEGEL
José de Villa und Jürgen Neubauer schildern nun in einer kompakten, lesbaren und fairen Biografie Castros Leben als ständigen Kampf: Kampf gegen politische Feinde, Kampf um seine Revolution und um ein freies Kuba.
RHEINISCHER MERKUR
Der eilige Leser ... erhält hier einen zeitsparenden, flott geschriebenen Überblick: den Aufstieg des Großgrundbesitzersohns und Jesuitenschülers Castro zum aufrüherischen Anwalt, den sein Machtinstinkt und seine - für Lateinamerika außergewöhnliche - Beharrlichkeit zum Revolutionsidol machten.
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Ein exzellentes Buch: Nach den ersten Seiten kann man es kaum noch aus der Hand legen, ich habe es binnen 24 Stunden regelrecht verschlungen und darüber beinahe den Alltag vergessen - die meisten Thriller lesen sich langweilig dagegen. Die Autoren haben die richtige Mischung zwischen anschaulichen, spannenden Schilderungen, oft durchaus humorvollen einzelnen Episoden und tiefschürfenden analytischen Betrachtungen gefunden. Auch die schmale Gratwanderung, weder in Lobhudelei noch ins Verteufeln zu verfallen, ist ihnen sehr gut gelungen. Ein Buch, das nicht nur sehr viel Wissenswertes über Kuba vermittelt, sondern über die Weltpolitik und die menschliche Psychologie allgemein.
Boris Reitschuster, FOKUS (Moskau)
Kaum ein Buch über den Comandante en Jefe ist ausgewogen ... Das vorliegende Buch macht hier eine wohltuende Ausnahme. José de Villa und Jürgen Neubauer schreiben weder mit Schaum vor dem Mund noch mit "Der Internationalen", der Hymne des Sozialismus, auf den Lippen. Die beiden Autoren behandeln die 80 Jahre Fidel mit großer Objektivität - und zeichnen ein umfassendes Bild jenes Mannes, der länger als jeder andere Staatschef der Welt regiert ... Wer sich ein neutrales Bild über das (politische) Leben eines in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Mannes und die jüngere Geschichte Kubas im Visier des mächtigen Gegenspielers USA machen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN
DER STANDARD
Wer vor dickleibigen Folianten eher zurückschreckt, dem sei der Band von José de Villa und Jürgen Neubauer empfohlen. Ihre Biographie ist so spannend geschrieben, daß man die Geschehnisse mitzuerleben meint. Die Schilderung der Zeit Castros und seiner Rebellen in der Sierra Maestra ist atmosphärisch besonders dicht. Die beiden Autoren gehen ausführlich auf die Umstände ein, die Castros Revolution ermöglichten, und werfen einen Blick auf die unrühmliche Rolle, welche die USA damals gespielt haben. Dabei verkennen sie nicht die Schattenseiten ihres Protagonisten und dessen fatale Verwechslung der Revolution mit sich selbst.
DAMALS
